Aktuelle Beiträge zum Thema Astrozytom I | Antw. |
|---|---|
| Kopfschmerz | 3 |
| Häufigkeit Rezidiv | 2 |
| Gentherapie / BRAF? | 0 |
| MRT-Kontrolle nach zehn Jahren? | 1 |
| Darstellung des Tumors auf dem MRT? | 1 |
Astrozytom I (pilozytisch)
Das pilozytische Astrozytom ist ein gut abgrenzbares, gelegentlich zystisches Gliom, das hauptsächlich bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt. Dieser Hirntumor wird als gutartig eingestuft und entwickelt sich nur sehr selten zu einem höhergradigen Gliom.
Histologie des pilozytischen Astrozytoms
- gutartiger, WHO-Grad-I-Tumor mit langsamen Wachstum
Epidemiologie des pilozytischen Astrozytoms
- häufigster Hirntumor im Kindesalter
- Altersgipfel um das 10. Lebensjahr, seltener im Erwachsenenalter
Symptome des pilozytischen Astrozytoms
- initial meist Hirndruckzeichen (Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen)
- neurologische Defizite (Sehstörungen, Gangunsicherheiten)
- hypothalamische Störungen (z.B. Übergewicht)
- seltener epileptische Anfallsleiden
Diagnose des pilozytischen Astrozytoms
- Diagnose mittels neurologischer Untersuchungen, MRT und CT
- ggf. endokrinologische und ophthalmologische Untersuchungen
- gut abgegrenzte, aber oft heterogene Raumforderung
- solides, kontrastmittelaufnehmendes Erscheinungsbild oder Aufweisen zystischer Komponenten ohne Kontrastmittelaufnahme
- Hauptlokalisation: Mittelhirn, mitunter Kleinhirn und Hirnstamm, temporal, auch Optikus und Thalamus (Opticusgliom, Thalamusgliom)
- gehäuftes Auftreten bei Patienten mit Neurofibromatose Typ I
Therapie des pilozytischen Astrozytoms
- Operation des Hirntumors, möglichst vollständige Entfernung
- bei inkompletter Entfernung ggf. Strahlentherapie
- bei Hirnstammgliomen und Mittelliniengliomen primäre Strahlentherapie
Rezidiv-Therapie des pilozytischen Astrozytoms
- Re-Operation des Hirntumors
- ggf. (Re-)Strahlentherapie
- ggf. Chemotherapie
Nachsorge des pilozytischen Astrozytoms
- anfangs alle 3 Monate, nach einem Jahr alle 6 bis 12 Monate Kontrollen
- kontrastmittelgestütztes MRT als Methode der Wahl
- ggf. klinisch-neurologische, augenärztliche und endokrinologische Untersuchungen
Verlauf des pilozytischen Astrozytoms
- inoperable oder teilentfernte Tumoren können über Jahre konstant sein
- teilweise wird eine spontane Rückbildung beobachtet
- nur sehr selten Übergang zu höhergradigen Astrozytomen
Prognose des pilozytischen Astrozytoms
- abhängig vom Operationsgrad
- die vollständige Entfernung des Hirntumors ist einer Heilung gleichzusetzen
Spendenkonto
Aktuelles
Meningeomtherapie
Neue Ergebnisse zur Effektivität von Hydroxy-carbamid
Viren gegen Gliome?
Tumorzellen sollen durch selektive Viren zerstört werden
Anfalls-Prophylaxe?
Vorbeugender Gebrauch von Antiepileptika ist umstritten bei Meningeomen





