Klassifikation

Hirntumoren werden nach Merkmalen sortiert und aufgelistet

Die unterschiedlichen Arten der Tumoren des zentralen Nervensystems werden nach verschiedenen Gesichtspunkten kategorisiert und systematisch geordnet. Die genaue Klassifikation ist Grundlage für die optimale Wahl der Therapie und die Abschätzung des Krankheitsverlaufes.

 

Aktuellen Erkenntnissen zufolge können sich rund 150 verschiedene Tumoren im Gehirn und dem Rückenmark bilden. Sie unterscheiden sich unter anderem in ihrem Wachstumsverhalten, der zu erwartenden Prognose und ihrem Ansprechen auf Therapien.

 

Eine Möglichkeit der Systematisierung ist die Differenzierung hinsichtlich des zellulären Ursprungs, der Zellzusammensetzung und des Wachstumsverhaltens. Diese Aspekte liegen der WHO-Klassifikation zugrunde, deren aktuelle Version aus dem Jahre 2016 stammt. Eine andere Variante stellt die internationale statistische Klassifikation der Krankheiten nach ICD-10 dar, deren hauptsächliches Augenmerk auf der Lokalisation der Raumforderung liegt. Sie wird seit dem Jahr 2000 zur Verschlüsselung unterschiedlicher Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung eingesetzt und dient insbesondere dem pauschalierenden Entgeltsystem G-DRG (German Diagnosis Related Groups).

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