Hirntumor-Informationstag 2018


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Hirntumor-Informationstag 2018

Das Leben gehört uns

Das Leben gehört uns

Juliette und Roméo lernen sich in einem Club kennen
und verlieben sich so innig ineinander, dass sie bald
zusammenziehen und einen Sohn zur Welt bringen.
Kurz nach der Geburt erfahren sie jedoch die
niederschmetternde Diagnose: Ihr Kind hat einen
Hirntumor, die Überlebenschancen sind minimal. Doch
anstatt sich damit abzufinden, sagen sie dem Krebs
den Kampf an.
 

Der Film von Valérie Donzelli startete am 26.04.2012 in den deutschen Kinos.

Schon bei ihrer ersten Begegnung spekulieren Roméo und Juliette, dass ihnen aufgrund ihrer Namenskonstellation ein tragisches Schicksal drohe. Zunächst scheint sich dies jedoch nicht zu bewahrheiten – die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und vertiefen ihre Beziehung rasch, so dass sie bald zusammenziehen und einen Sohn bekommen.

 

Nachdem sich bei diesem einige Auffälligkeiten zeigten, konsultieren sie einen Kinderarzt, welcher einen Hirntumor bei dem Neugeborenen feststellt. Roméo und Juliette wollen sich trotz der Ausweglosigkeit nicht mit dem Schicksal ihres Sohnes abfinden, sondern vielmehr für seine und ihre gemeinsame Zukunft kämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Freunden und ihren Eltern, die gegensätzlicher nicht sein könnten – Roméos lesbische Mutter mit ihrer Lebensgefährtin auf der einen Seite, Juliettes konservative Eltern auf der anderen. Widersprüchlichkeiten werden auch im weiteren Verlauf des Films zum tragenden Thema und spiegeln damit wider, wie unfassbar es scheint, dass diese jungen, glücklichen Eltern mit einer unheilbaren Krankheit und dem Tod konfrontiert werden.

 

Zusätzlich stellt die Situation auch die Beziehung der beiden auf eine Bewährungsprobe – wie viele junge Erwachsene ihrer Generation sind sie davon überzeugt, dass sie auf nichts verzichten müssen, nur weil sie Eltern geworden sind. Und auch wenn sie bei dem Versuch, den Kampf gegen den Tumor, ihre Jobs und eine erfüllte Beziehung inklusive Partyleben unter einen Hut zu bekommen, eine bemerkenswerte Ausdauer an den Tag legen, müssen sie sich letzten Endes fragen, ob ihre Beziehung diese Strapazen überdauern kann.

 

Die Regisseurin Valérie Donzelli, die an der Seite ihres ehemaligen Lebensgefährten Jérémie Elkaim zugleich auch die Hauptrolle übernimmt, thematisiert in diesem autobiographischen, zwischen Drama und Komödie angesiedelten Film nicht nur das Leid der Betroffenen und Angehörigen, sondern auch die Coming-of-Age-Geschichte der beiden Protagonisten - emotionsreich und überraschend bis zum Schluss.

 

 

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