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Hirntumor-Informationstag 2018

Lebensqualität

Lebensqualität von Hirntumorpatienten

Was bedeutet Lebensqualität für einen Menschen, der mit der Diagnose Hirntumor leben muss? Untersucht wurde diese Fragestellung mit dem Ziel, Lebensqualität erhaltende oder gar verbessernde Einflussmöglichkeiten zu ermitteln.

 

Lebensqualität ist ein abstrakter Begriff und man findet viele Hypothesen darüber, was die Qualität des Lebens ausmacht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Lebensqualität als des Menschen "[...] Vorstellung von seiner Stellung im Leben, im Kontext des Kultur- und Wertesystems, in dem er lebt, und in Beziehung zu seinen Zielen, Erwartungen, Normen und Belangen." (Porzsolt F et al., 1996). Um die Gesamtheit der Lebensqualität erforschen zu können, werden verschiedene Dimensionen unterschieden.

 

Bei der Untersuchung im Auftrag der Deutschen Hirntumorhilfe wurden besonders körperliche, psychische, sozioökonomische Dimensionen sowie soziale Beziehungen und spirituelles Erleben berücksichtigt. Im Mittelpunkt der Studie, die im August 2004 unter Leitung von Frau Ehrensperger begann, stand die Frage, inwieweit Informationen über die Krankheit auf die Lebensqualität von Patienten mit Hirntumoren einwirken. Kann eine bessere psychoonkologische und sozialmedizinische Betreuung die Lebensqualität von Hirntumorpatienten positiv beeinflussen?

 

In einer Vorabauswertung wurden 3 Gruppen gebildet. Befragte Hirntumor-Patienten, welche ihre aktuelle Lebensqualität global sehr gut bewerteten, wurden zur Gruppe „hohe Lebensqualität“ (HLQ) zusammengefasst. Patienten, die mit ihrem Leben zum Zeitpunkt der Befragung sehr unzufrieden waren wurden der Gruppe „geringe Lebensqualität“ (GLQ) zugeordnet. Alle übrigen bildeten die dritte Gruppe „mittlere Lebensqualität“ (MLQ). weiter zur Hirntumor-Studie

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