Welthirntumortag

Am 8. Juni ist Welthirntumortag!

Nutzen Sie den weltweiten Aktions- und Gedenktag, um auf die schwierige Situation der Betroffenen und ihrer Familien aufmerksam zu machen, Projekte zur Verbesserung der Patientenversorgung zu unterstützen und die Hirntumorforschung zu fördern. Helfen auch Sie mit einer Spende!

 

IBAN: DE83 8605 0200 1010 0369 00
BIC: SOLADES1GRM
Kennwort: WHT2021

 

Lassen Sie uns gemeinsam Zeichen setzen!

Graue Schleife, buntes Programm

Auch 2021 gibt es rund um den 8. Juni Benefizaktionen privater Initiativen und in unterschiedlichen digitalen Formaten viele Informationsangebote. Erfahren Sie hier, welche Kliniken sich mit Live-Chats, virtuellen Sprechstunden oder Informationsvideos am Welthirntumortag beteiligen. Der Aktionszeitraum erstreckt sich über den gesamten Juni, die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Wann?

Was und von wem?

Wo?

8. Juni
9:00

Telefonsprechstunde "Therapie und Nachsorge"
(Neurochirurgische Abteilung Paracelsus Klinik)
Zwickau

8. Juni
10:00

Informationsstand "Hirntumorbehandlung"
(Neurochirurgie Universitätsklinikum)
Augsburg

8. Juni

Instagram Story "Hirntumoren bei Kindern"
(Neuroonkologisches Tumorzentrum)
Hannover

8. Juni
13:00

Neurochirurgie-Hotline
(Klinik für Neurochirurge Rhön-Klinikum)
Bad Neustadt

8. Juni
15:00

Telefonsprechstunde "Ambulante Radiochirurgie"
(Strahlenzentrum Hamburg MVZ)
Hamburg

8. Juni
16:00

Webinar "Interdisziplinäres Hirntumor-Zentrum"
(Hirntumorzentrum Leopoldina-Krankenhaus)
Schweinfurt

8. Juni
16:00

Hybridveranstaltung "Hirntumoren"
(Neurochirurgie Sana-Klinikum)
Duisburg

9. Juni
11:30

Expertengespräch "Protonentherapie"
(WPE der Universitätsmedizin)
Essen

9. Juni
16:15

3. Magdeburger Hirntumorsymposium*
(AG Hirntumoren Tumorzentrum Sachsen-Anhalt)
Magdeburg

9. Juni
17:00

Live-Vorträge "Tumor im Kopf"
(Neurochirurgie Klinikum St. Georg)
Leipzig

12. Juni
10:00

Virtuelle Führung/Workshop "Kreativ unterwegs"
(Hirntumorzentrum Universitätsklinikum)
Münster

*Fachveranstaltung ausschließlich für Fachärzte und medizinisches Personal

Ein Aktionstag zugunsten von Hirntumorpatienten

Gemeinsam Zeichen setzen – diesem Motto hat die Deutsche Hirntumorhilfe den Aktions- und Gedenktag im Jahr 2000 initiiert, um für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit zu gewinnen.

 

Weil Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten sind, werden sie in der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Die Diagnose kann jedoch jeden von uns treffen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 8000 Menschen an einem primären Hirntumor. Sehr viel häufiger treten Hirnmetastasen auf, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln. Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.

 

Im Kampf gegen Tumoren des Gehirns werden neurochirurgische Maßnahmen, Chemo- und Strahlentherapie, Immun- und Antikörpertherapie eingesetzt. Doch trotz großer Fortschritte in der medizinischen Behandlung ist Heilung für Patienten mit bösartigen Hirntumoren nach wie vor nur selten möglich, weil die Lokalisation und die Biologie des Tumors die Therapie besonders schwierig macht. Umso wichtiger ist es, Hirntumoren genauer zu erforschen und Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln. Jede kleine wissenschaftliche Innovation ist ein Erfolg im Kampf gegen die Erkrankung und kann helfen, Überlebenschancen und Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

 

Für die Betroffenen selbst ist es wichtig, umfassende und aktuelle Informationen zu erhalten, damit sie angemessen mit ihrer Erkrankung umgehen können und über ihre Therapieoptionen Bescheid wissen. Die Kenntnis der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten kann die psychische Belastung durch die Krankheit verringern, die Überlebenschancen erhöhen.
 

Der Welthirntumortag soll jedoch nicht nur die breite Öffentlichkeit auf die Situation von Hirntumorpatienten aufmerksam machen und zu Solidarität mit den Betroffenen aufrufen. Er soll auch eine Mahnung an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sein, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

 

Nur durch aktive Unterstützung der Forschung und eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit können neue Therapien entwickelt und die Heilungschancen von Hirntumorpatienten verbessert werden. Bis dahin gilt es, sich mit vereinten Kräften dafür einzusetzen, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern, Hoffnung zu schenken, Verbundenheit auszudrücken und gemeinsam Zeichen zu setzen.

 

Die Graue Schleife als Symbol soll an die Solidarität mit Hirntumorpatienten erinnern und wurde in Anlehnung an die Rote Schleife, das weltweite Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken, entwickelt. Wer die Graue Schleife trägt, zeigt damit seine Anteilnahme und Verbundenheit mit Menschen, die an einem Hirntumor erkrankt sind.

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