Benefizlauf 2020

Virtueller Spendenlauf "Gemeinsam stark. Laufen gegen Hirntumore"

Eigentlich sollte am 26.04.2020 Rahmen des Leipzig Marathon ein ganzes Team für die Deutsche Hirntumorhilfe an den Start gehen und so auf das Thema „Hirntumor“ aufmerksam machen. Aus Sicherheitsgründen musste die Veranstaltung wie so viele andere abgesagt werden. Für Initiator Stefan Dunkel kein Grund, auf dem Sofa zu bleiben – er rief kurzerhand dazu auf, vor der eigenen Haustür zu starten. Während sich der Startpunkt geändert hat, blieb das Ziel der Aktion die gleiche: Aktiv werden, Aufmerksamkeit schaffen und Spenden sammeln!

 

Bei der virtuellen Ausgabe des Benefizlaufs sind bei Kaiserwetter insgesamt 176 Teilnehmende auf ihre individuelle Strecke gegangen. Deutschlandweit an 54 Orten, von der Ostsee bis Südbaden, waren die Läufer, Walker, Radfahrer, Spaziergänger, Wanderer und Rollstuhlfahrer für die Deutsche Hirntumorhilfe und deren Anliegen unterwegs.

 

Dabei konnte das Team nicht bunter gemischt sein: Betroffene und Angehörige, Freunde, Bekannte und Nachbarn; Große und Kleine, Alte und Junge von 86 bis 2 Jahren, selbst etliche Hunde und zwei Pferde – alle starteten im selben Team und doch aufgrund der aktuellen Beschränkungen jeder an einem anderen Ort.

 

Zusammen wurden 2.562 Kilometer zurückgelegt; zu Fuß zwischen 2 und 42, auf dem Rad bis zu 105 Kilometer. Auch mit Power Yoga und Gymnastikübungen wurde die Aktion unterstützt. Regelkonform gab es keine Zuschauer, einzig manche Familien konnten an den Strecken dabei sein – und die erbrachte Leistung der einzelnen Teilnehmer dokumentieren. Entstanden sind zahlreiche Momentaufnahmen von Menschen, die sich gemeinsam für Hirntumorpatienten und ihre Angehörigen einsetzen, die allen Betroffenen dieser seltenen Erkrankung einstimmig sagen wollen, dass sie nicht allein sind.

 

Jede Leistung, jeder gestemmte Kilometer verdient allerhöchsten Respekt! Unser Dank gilt allen Teilnehmenden, ebenso wie den unbekannten Unterstützern, Daumendrückern und Spendern. Stolze 12.441,32 Euro sind bei der Benefizaktion zusammengekommen - ein Betrag, mit dem am Tag der Marathon-Absage niemand gerechnet hätte. Vielen Dank dafür!

Das sind die Gesichter der Aktion

Der Zuspruch an der virtuellen Ausgabe des Benefizlaufs hat uns alle überrascht. Schon die angemeldete Teilnehmerzahl für den Leipzig Marathon 2020 mit mehr als 100 aktiven Läufern und Walkern hat unsere Erwartungen übertroffen – dass nun am 26. April fast 180 Menschen für die Deutsche Hirntumorhilfe und die Belange der Betroffenen "auf die Straße gegangen" sind, macht uns stolz und dankbar. Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Teilnehmenden.


Die Übersicht wird in den kommenden Tagen erweitert.

Carolina ist erst fünf, ihre kleine Schwester Elisa gerade einmal zwei Jahre alt – womit die beiden die jüngsten Starter im Team waren. „Carolina und Elisa wollten sofort mitmachen,“ berichtet Kerstin, die Mutter der beiden Mädchen.

 

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Mit Ende 20 erwacht bei Melanie das Interesse an ambitionierten Läufen. 2019 wollte sie ihren ersten Marathon laufen – doch ein Hirntumor beendet diesen Traum. Ein Jahr und viele Therapien später läuft sie wieder und möchte damit vor allem eins: Hoffnung schenken!

 

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Die ursprüngliche Idee, beim Leipzig Marathon 2020 mit möglichst vielen Leuten im Trikot der Deutschen Hirntumorhilfe an den Start zu gehen, fand Martina von Anfang an toll. „Ich habe sogar einige (Lauf-)Freunde aktivieren können“, erzählt die Spinning-Trainerin.

 

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Angelika wollte beim Leipzig Marathon 2020 eigentlich für die Halbmarathon-Distanz an den Start gehen. Als der Termin platzte, musste ein Plan B her. Den virtuellen Benefizlauf organisierte sie gemeinsam mit Stefan Dunkel von jetzt auf gleich.

 

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Katrin und Philipp kannten Stefan Dunkel schon vor der Benefizaktion. Als er den beiden Ende 2019 schrieb, dass er mit vielen Anderen am Leipzig Marathon 2020 teilnehmen möchte, meldeten sie sich für den Halbmarathon auf Inline-Skates an.

 

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Henning ist Freizeitsportler durch und durch. Die Idee, am Leipzig Marathon 2020 nicht nur der sportlichen Betätigung wegen, sondern auch für Hoffnung und Zuversicht teilzunehmen, fand er von Anfang an großartig.

 

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Mit der offiziellen Absage des Leipzig Marathon war Melanies Motivation, weiter für die geplante Halbmarathondistanz zu trainieren, erst einmal dahin. Doch dann biss sie die Zähne zusammen und startete gemeinsam mit ihrem Ehemann als Duo durch.

 

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