Hirntumor-Informationstag 2017


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Hirntumor-Informationstag 2017

Neurochirurgie

Operative Entfernung von Hirntumoren

Die Neurochirurgie umfasst die Diagnose und operative Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen des zentralen Nervensystems (ZNS).

 
Je nach Lage und Größe des Hirntumors sowie dem Zustand und der Symptome des Patienten kann ein Hirntumor weitestgehend entfernt oder auch nur teilentfernt werden.

Mitunter ist die neurochirurgische Behandlung nicht sinnvoll, der Tumor also inoperabel. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Tumor direkt in funktionstragenden Arealen liegt, die durch eine Operation stark beeinträchtigt oder sogar zerstört werden würden.

 
Für ein optimales Ergebnis des neurochirurgischen Eingriffes bei gleichzeitigem Erhalt aller Funktionen ist daher eine genaue Lokalisation des zu operierenden Tumors und seine Lage im Bezug auf wichtige Hirnareale notwendig. Hierfür stehen unterschiedliche bildgebende Verfahren wie MRT oder CT zur Verfügung. Diese Verfahren können vor, falls notwendig aber auch während der Operation eingesetzt werden. Bei manchen Hirntumoren kann auch ein intraoperatives Sprachmonitoring, die Operation unter 5-ALA oder die navigierte Hirnstimulation (NBS) sinnvoll sein.

OPS Prozedurenschlüssel Version 2012

Zur Verschlüsslung von Operationen im Krankenhaus sowie im Bereich des ambulanten Operierens kommt der Operationen- und Prozedurenschlüssel OPS des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) zum Einsatz. Dabei werden nur solche Behandlungen kodiert, die für sich genommen eine Maßnahme darstellen und nicht nur Teil einer Prozedur sind. Der OPS dient der Leistungssteuerung, dem Leistungsnachweis und der Leistungsabrechnung der deutschen Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte.

 

Ein OPS-Code hat maximal sechs Stellen. Die erste Stelle bezeichnet das Prozedurenkapitel, die zweite bis vierte Stelle (eine dreistellige Folge aus Ziffern und Buchstaben) stellen weitere Prozedurenklassen dar. Wenn vorhanden, spezifizieren und differenzieren die fünfte und sechste Stelle (jeweils Nummern oder x für ‚sonstige Prozeduren‘ und y für ‚nicht näher bezeichnet‘) den jeweiligen Eingriff näher.

 

OPS-Codes im Zusammenhang neurochirurgischer Eingriffe.

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