Astrozytom

Astrozytome zählen zu den häufigsten hirneigenen Tumoren, die in unterschiedlichen WHO-Graden auftreten können. Sie gehören zu den Gliomen und haben ihren Ursprung in den Astrozyten, einer Unterart der Glia (Stützgewebe des Gehirns).
 

Histologie des Astrozytoms

pilozytisches Astrozytom (WHO-Grad I)

  • subependymales Riesenzellastrozytom (WHO-Grad I)

diffuses Astrozytom (WHO-Grad II)

  • pleomorphes Xanthoastrozytom (WHO-Grad II/III)

anaplastisches Astrozytom (WHO-Grad III)

Glioblastom (WHO-Grad IV)

     

    Astrozytome neigen dazu, sich von einem niedrigen WHO-Grad im Lauf der Zeit zu einem höheren WHO-Grad zu entwickeln. Dabei haben Patienten, bei denen diese maligne Transformation auftritt, eine schlechtere Prognose als solche, bei denen sich der WHO-Grad des Tumors nicht ändert. Derzeit lässt sich jedoch nicht vorhersagen, wie sich ein astrozytärer Tumor entwickeln wird.

     

    Aktuelles

    Individualisierte Therapie

    Die NOA-18-Studie untersucht Therapie- entscheidungen auf Basis molekularer Tumor-Eigenschaften

     > mehr

    Methadon in der Gliomtherapie?

    Retrospektive Untersuchung von Gliompatienten

     > mehr

    Experten-Interview

    Die Brainstorm-Redaktion traf SNO-Präsident Prof. Dr. Antonio Chiocca exklusiv zum Gespräch

     > mehr