Astrozytom III

Anaplastisches Astrozytom

Anaplastische Astrozytome gehören zu den hochgradigen (malignen) Gliomen. Sie sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Weiterentwicklungen aus II-gradigen Astrozytomen (fibrilläre, protoplasmatische und gemistozytische Astrozytome), werden aber auch „de novo“ diagnostiziert.

Aktuelles aus dem Astrozytom Forum

 

Aktuelle Beiträge zum Thema Astrozytom III

Antw.
Tomorfrei2
Astrozytom III 12 monatige Behandlung??4
Sauna7
Wirksamkeitstest für Chemotherapie0
Woher nimmst Du die Kraft ?20

Histologie der anaplastischen Astrozytome

  • schnell wachsender, diffus infiltrierender WHO-Grad-III-Hirntumor

 

Epidemiologie

  • Altersgipfel liegt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr
  • Auftreten auch im Kindesalter, häufig als Ponsgliom
  • Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen

 

Symptome

  • ähnlich der Symptome der WHO-Grad-II-Gliome
  • epileptische Anfälle
  • Hirndruckzeichen (Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit)
  • psychische Störungen (Persönlichkeitsveränderungen)
  • neurologische Defizite (Gefühlsstörungen, Lähmungen, Sprachstörungen)

 

Diagnose

  • Diagnose mittels CT, MRT und Biopsie
  • heterogene, randbetonte Kontrastmittelaufnahme
  • Neigung zu großer, perifokaler Ödembildung
  • oftmals Grenzen zum umliegenden gesunden Gewebe nicht erkennbar
  • infiltriertes Gewebe wirkt aufgequollen
  • Hauptlokalisation: Großhirn (Frontal- und Temporallappen, Stammganglienbereich)

 

Therapie

 

Rezidiv-Therapie

  • Re-Operation des Hirntumors
  • Re-Strahlentherapie
  • Chemotherapie, ggf. mit verändertem Chemotherapeutikum/Schema
  • experimentelle Therapieverfahren

 

Nachsorge

  • erste Nachuntersuchung 6 Wochen nach Therapieende (MRT mit Kontrastmittel)
  • danach alle 3 Monate Kontrolluntersuchungen

 

Verlauf

 

Prognose

  • trotz Behandlung des Hirntumors ist die Prognose schlecht

Aktuelles

Tumortherapiefelder?

Einsatz von Wechselfeldern gegen das Glioblastom in der Erstlinientherapie

> mehr

ASCO-News

32.000 Experten aus allen Bereichen der Onkologie in Chicago

> mehr

Fortschritte in der Neurochirurgie

Zusätzliche Resektion, Pseudoprogression und vieles mehr

> mehr